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BeBop |
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Dizzy Gillespie
(1917-1993)
Albumbeispiel |
Einige Miles CDs, auf denen er zu hören ist: 15 Reflective Recordings Blue Bird (Charlie Parker) Complete Savoy & Dial Recordings Miles To Go Millenium Collection Quincy Jones: Back On The Block The Birth Of Bop Young Miles Box |
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"Dizzy" Gillespie, der eigentlich John Birks hieß, Charlie Parker, Thelonious Monk und Kenny Clarke, waren die Pioniere des Bebop-Jazz. Als Trompetenvirtuose, führte Dizzy die Linie von Buddy Bolden, King Oliver, Louis Armstrong und Roy Eldridge weiter. Als charismatische Person, verhalf Gillespie den Bebop zu einer nationalen Musiksensation. Viele seiner Kompositionen wurden Jazzstandards, wie "A Night in Tunisia", "Groovin' High", "Manteca", "Woody `n' You", "Con Alma", und "Salt Peanuts". Gillespie´s stetiger Einfluss definierte den Modern Jazz von den Big Bands und Orchestern die er in den späten 40ern ins Leben rief, bis zu den kleinen Combos in den frühen 50ern, die jungen Musikern wie Saxophongigant John Coltrane als Brutkästen dienten. Dizzy war auch einer der ersten Jazzmusiker, der lateinamerikanische Rhythmen und afro-cubanische Elemente wie Calypso, Bolero und Rumba in seine Musik einfließen ließ. 1956 begann er eine Welt-Tournee, die von der amerikanischen Regierung gesponsert wurde und fungierte als Botschafter des Jazz. |
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Charlie Parker
(1920-1955)
Albumbeispiel |
Einige Miles CDs, auf denen er zu hören ist: All Stars Recordings Blue Bird (Charlie Parker) In A Soulful Mood (Charlie Parker) Collector`s Items Compact Jazz Don`t Blame Me First Miles Miles Davis And The Jazz Giants The Birth Of Bop Young Miles Box |
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In seinem kurzem, turbulenten, nur 35 Jahre währendem Leben, veränderte Charles Christopher "Yardbird" Parker das Gesicht des Modern Jazz. Liebevoll "Bird" genannt, war Parker ein Mitbegründer des Bebop. Bird´s Ton, sein Ansatz auf dem Alt-Sax, die ungeheure Kraft mit der er spielte und die Ausführung seiner Ideen beeinflussen weltweit Musiker bis heute . Parker war ein musikalisches Genie, der ein drogenreiches Leben führte, das immer am Rande des Todes verlief. Als er im Alter von 35 starb, schätzte der Gerichtsmediziner das Alter des Leichnahms auf etwa 55 Jahre. Bird starb ohne bedeutende Anerkennung. Heute wird er vergöttert und von Musikern, Intellektuellen und Jazzenthusiasten quasi heilig gesprochen. Durch sein Saxophonspiel überwand er die starken Tiefpunkte in seinem Leben. Durch seine virtuose Technik und Kompositionen wie
"Yardbird Suite" und "Ornithology" übte er einen nachhaltigen Einfluss auf die Weiterentwicklung des modernen Jazz aus.
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Max Roach
(1924 - 2007)
Albumbeispiel |
Einige Miles CDs, auf denen er zu hören ist: Birth Of The Cool Blue Haze Compact Jazz Conception Cool Boppin‘ Ezz-Thetic First Miles Four Miles Davis And The Jazz Giants Quintet / Sextet |
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Geboren am 10. Januar 1924, entwickelte sich Max Roach in den späten 40ern zu einem der wichtigsten Jazz-Drummer. Als Mitglied des Charlie Parker Quintett, nahm er 1945 das Bebop-Meisterstück "Koko" auf. Das 20 Sekunden Drumsolo auf dieser Charlie Parker Aufnahme ist ein klassischer Roach: wunderbar treibende Beckenschläge, feurige Snare-Drum Wirbel, und erstaunliche Bassakzente. Zwischen 1946 and 1953 arbeitete er in Parker´s Quintett und hatte die Freiheit, neue rhythmische Muster mit komplexen Arrangements und oft halsbrecherischem Tempo zu spielen, die Bird bevorzugte. Er entwickelte den Stil, den man melodischen Drumstil nannte. Neben den Aufnahmen mit Miles Davis und dessen bahnbrechender Platte "Birth Of The Cool" 1949, spielte Roach mit dem Pianisten Bud Powell und nahm 1951 das legendäre Latin-beeinflusste "Uno Poco Loco", für Blue Note auf. Später in den 50ern bildete er das Max Roach-Clifford Brown Quintett, eines der
dominantesten Ensembles dieser Tage. In den 60ern, integrierte er politisches Bewusstsein in seine Arbeit, komponierte und produzierte das Meilensteinalbum "We
Insist! Freedom Now". In den 70ern, gab er dem Schlagzeug eine führende Rolle mit Solo Performances in der ganzen Welt. Außerdem gründete er das Percussions Orchestra
M'Boom. In den letzten zwei Jahrzehnten experimentierte er mit neuen Ensembles und Performance Art Künstlern.
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Duke Jordan
(1922 - 2006)
Albumbeispiel |
Einige Miles CDs, auf denen er zu hören ist: 15 Reflective Recordings Blue Bird (Charlie Parker) In A Soulful Mood (Charlie Parker) Complete Savoy & Dial Recordings Miles Davis & Freddie Hubbard Miles To Go Millenium Collection The Birth Of Bop Young Miles Box |
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Duke Jordan wurde als Irving Sidney Jordan am 1. April 1922 in New York City, USA, geboren. Nach einem klassischem Musikstudium, spielte er Piano in den verschiedensten Swing-Bands. Mitte der 40-er Jahre kam er zum BeBop und trat mit Charlie Parker und anderen BeBoppern auf. In den 50-ern Spielte Jordan in Band von Sonny Stitt und Stan Getz und hatte auch eigene Formationen. In den 60-ern wurde es ein wenig ruhig um ihn, bis er 1972 wieder auf der Bildfläche erschien und viel in Europa, vorzugsweise in Skandinavien spielte. 1978 zog er endgültig nach Dänemark und war beim Kopenhagener Label Steeplechase unter Vertrag. Duke Jordan komponierte eine Reihe von Titeln. Einer von ihnen, "Jordu", wurde ein BeBop-Klassiker. |
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Tommy Potter
(1918 - 1988)
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Einige Miles CDs, auf denen er zu hören ist: At The Royal Roost 1948 - At Birdland, 1950, 1951,1953 Birdland Days Bopping The Blues Chronicle: The Complete Prestige Recordings 51-56 Complete Birdland Recordings Conception Dig Early Miles Davis Miles Davis And The Jazz Giants The Real Birth Of The Cool |
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Tommy Potter wurde am 21. September 1918 in Phiadelphia, Pennsylvenia geboren. Bevor er den Bass spielte, lernte er Piano und Gitarre. Tommy war einer der Wegbereiter des BeBops. Er spielte in Billy Eckstine`s Band und traf Mitte der 40-er auf Charlie Parker. Er war mit Fats Navarro, Max Roach und Bud Powell im Studio und spielte in den 50- und frühen 60-er Jahren mit Stan Getz, Sonny Rollins, Artie Shaw und Harry Edison. Tommy Potter setzte mit seinen klar artikulierten Basslinien und akkurater Einhaltung des Tempos Maßstäbe als führender Bassist in der BeBop-Ära. Er starb im März 1988. |
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